THE WORLD IS A BOOK AND THOSE WHO DO NOT TRAVEL READ ONLY A PAGE.
Rund 3.5 Jahre waren wir unterwegs. Unser Abenteuer begann am 05.06.07 und brachte uns die folgenden 8 Monate quer durch Asien - von Japan bis nach Thailand. Danach blieben wir in Vietnam stecken und haben in Saigon für schweizer Unternehmen gearbeitet. Es war eine ganz spezielle und spannende Erfahrung mit positiven, auch negativen und ganz vielen lustigen Erlebnissen! Nach 2 Jahren in Vietnam beschlossen wir jedoch wieder in unsere schöne Heimat zurückzukehren: eine Heimreise mit ganz vielen Umwegen führte uns nach 11 Monaten zurück in die Schweiz!
"A journey of a thousand miles must begin with a single step." (Lao Tzu)
Höhenkoller auf dem Altiplano
Bolivien wollte uns zuerst nicht willkommen heissen: nach Busstreik, Immigrationsbüro-Ausfall, Motorenschaden und annulliertem Flug gelangten wir doch noch eine Woche verspätet in das Land der Lamas. Unser erster Abenteuer-Stopp war die Mienenstadt Potosi. Wir krochen und keuchten mit Vollausrüstung durch die Höhlengänge und konnten die Männer bei der anstrengenden Arbeit beobachten. Die Arbeiter hiessen uns jeweils sehr willkommen, denn wir brachten diverse Geschenke mit: Coca-Blätter zum kauen, Fanta und Coca Cola (obwohl sie meinten, dass sie Alkohol bevorzugt hätten) und Sprengstoff... Ja genau, wir sind mich Hochexplosivem durch die Gänge gestolpert.Die Salzwüste von Uyuni war sehr eindrücklich und die weite Landschaft lud zum spielen mit den Kamera-Perspektiven ein. Auf dieser Ebene liegt ein unglaublich reicher Naturschatz von Lithium (wird u.a. für Batterien verwendet). Die Salzmenge des Salar de Uyuni wird auf ungefähr 10 Milliarden Tonnen geschätzt und ist eines der grössten Lithium-Vorkommnisse der Welt. Evo Morales, der erste indigene und leider auch sehr konservative Präsident Boliviens, unterstützt rsp. gestattet jedoch keine Fortschritte des Abbaus und somit werden die Naturreichtümmer bis jetzt sehr kümmerlich gewonnen. Das Potenzial dieses armen Landes wäre jedoch enorm.
La Paz, mit 3660m ü.M. die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, ging uns regelmässig die Puste aus. Im Hexenmarkt entdeckten wir ganz viele getrocknete Babylamas. Anscheinend sollen die Glück bringen, wenn man sie im Vorgarten vergräbt.