...und ploetzlich befanden wir uns in einem Minority Village (man konnte es auf jeden Fall meinen)! Vor unserer "Hotelanlage" (= einfache Bungalows) tumelten sich Huehner, Kuehe, Schweine, Hunde & Co. Abends mussten wir aufpassen, dass wir in der Dunkelheit nicht in die Kuhfladen treten und morgens wurden wir um 5 Uhr vom Hahn geweckt. Ja und sogar das Internet ist hier noch 6 Dollar die Stunde, da es halt nur einen einzigen Anbieter gibt.
Zudem haben wir einen Elefantenritt durch den Wald zu einem Wasserfall und einem (richtigen) Minority Village gemacht. Leider haben wir jedoch einen wahnsinns hungrigen Kerl erwischt, welcher andauernd saftigen Bambus schlemmern wollte. Die ganze Sache hat sich danach in fuerchterlich stinkenden, lauten und flatternden Fuerzen geaussert!
Die grossen Steinkruege sind uebrigens ein ziemliches Raetsel fuer die Archaeologen: man weiss nicht, von welcher Zeitperiode diese massiven Toepfe stammen und es gibt verschiedene Theorien und lokale Mythen, fuer was die Toepfe gut sind (ob als Grab, Urne oder einfach Behaelter). Hunderte von diesen Dingern sind in der Naehe von Phonsavan verstreut, teilweise wiegen die Toepfe bis zu einer Tonne. Auch der hiesige Markt in Phonsavan bereitete uns Alptraeume wegen den Horror-Film-verdaechtigen Fledermaeusen mit aufgeschlitzten Ruecken.
In der gemuetlichen Hauptstadt Vientiane mit nur 200'000 Einwohnern und keinen hektischen Strassen kann man regelrecht die Zeit vergessen.


