THE WORLD IS A BOOK AND THOSE WHO DO NOT TRAVEL READ ONLY A PAGE.

Rund 3.5 Jahre waren wir unterwegs. Unser Abenteuer begann am 05.06.07 und brachte uns die folgenden 8 Monate quer durch Asien - von Japan bis nach Thailand. Danach blieben wir in Vietnam stecken und haben in Saigon für schweizer Unternehmen gearbeitet. Es war eine ganz spezielle und spannende Erfahrung mit positiven, auch negativen und ganz vielen lustigen Erlebnissen! Nach 2 Jahren in Vietnam beschlossen wir jedoch wieder in unsere schöne Heimat zurückzukehren: eine Heimreise mit ganz vielen Umwegen führte uns nach 11 Monaten zurück in die Schweiz!

"A journey of a thousand miles must begin with a single step." (Lao Tzu)

Februar 08, 2008

Happy New Year in Vietnam!

"Chúc mừng năm mới!" ...das ist vietnamesisch und heisst soviel wie HAPPY NEW YEAR! Gestern feierten sie hier das chinesische Neujahr (TET genannt - dauert ueber eine Woche!).

Das Jahr des Schweins ist nun vorueber, jetzt hat das der Ratte angefangen. Zu dieser Jahreszeit spielen sie hier verrueckt: die Strassen werden geschmueckt, bonsaiaehnliche Baeume werden verkauft, vietnamesische Guggenmusiken spielen, Geschenkkoerbe und 'lucky money' werden verteilt, die Shoppingcenter sind ein paar Tage vorher "pumpevoll", eine Woche lang wird nicht gearbeitet und und und...

Wir haben das Neujahrs-Feuerwerk in der Innenstadt von Ho Chi Minh City angeschaut. Es war wirklich schoen zu sehen, wie die Menschen hier Freude zeigten. Nach jedem Feuerwerk wurde gejubelt.

CHUC MUNG NAM MOI 2008 !

Januar 19, 2008

Final Destination...

Wir sind gestrandet und werden unsere Reise leider abbrechen!

Ab sofort heisst es...
...Wasserbueffel statt schweizer Milchkuehe.
...Reisnudeln statt Kaesefondue.
...La-Vache-Qui-Rit-Streichkaese statt Tilsiter.
...Baguette statt Gipfeli.
...6-monatige Regen- und 6-monatige Trockenzeit statt die 4 Jahreszeiten.
...Reiswein mit eingelegten Tierkadavern statt Kirschschnaps.
...Palmen statt Birnenbaeume.
...Muecken statt Maienkaefer.
...Ho Chi Minh statt Adolf Ogi.
...Dong statt Schweizer Franken.
...Thep Mien Nam-Cang Sai Gon statt FC Luzern.

Vielleicht habt ihr es schon herausgefunden: wir werden nach Vietnam ziehen!
Andy hat ein Jobangebot bei einer schweizerischen Logistikfirma in Ho Chi Minh City angenommen und wird die neue Herausforderung bereits naechsten Montag in Angriff nehmen! Tja, so schnell kann es gehen. Wir freuen uns riesig auf die kommende Zeit und blicken auf eine erlebnisreiche, fast acht-monatige Reise zurueck, welche wir auf keinen Fall missen moechten! Noch ein weiterer Vorteil: somit ist auch unser Problem mit der Tempelueberdosis geloest... ;-)

thaim-out

Laos lassen wir hinter uns und kommen wieder in eine etwas zivilisiertere Gegend: Thailand!
Nebst wandern im Norden, Tempel in Sukhothai und shoppen in Bangkok haben wir ein richtig kleines thailaendisches Paradies gefunden. Auf der kleinen Insel Koh Samet haben wir uns ein Thaim-Out an einem paradiesischen Strand gegoennt: weisser Sand, klares Wasser, relaxen und natuerlich Jassen...
Etwas ist noch zu erwaehnen: Vor ca. zwei Wochen verstarb die Schwester vom Koenig. Nach traditioneller Art wird der koenigliche Leichnam fuer 100 Tage in einem Behaelter aufbewahrt, bevor die Beerdigung statt findet. Der Leichnam wird sitzend aufgespiesst und drei mal pro Tag betet die Koenigsfamilie und wer sonst noch alles seinen Respekt erweisen will.

Januar 01, 2008

Hoehenfluege in Laos

Auch das Tubing in Vang Vieng liessen wir uns nicht entgehen: wir packten uns einen grossen Luftreifen und duesten mit sage und schreibe fast 3km/Stunde (!) den Fluss hinunter (zumindest in der Trockenzeit ist das so). Unter anderem ist dieses Staedtchen auch fur das Relaxen bekannt. In den meisten Restaurants kann man sich gemuetlich hinsetzen und die amerikanische Soapserie mit Jennifer Aniston 'Friends' anschauen und dazu eine Magic-Pizza essen (opiumangereicherte Mahlzeit)!
Last but not least, wir hatten enormes Glueck und konnten bei der Gibbon Experience mitmachen, obwohl die Plaetze teilweise bis zu zwei Monate im Voraus ausgebucht sind. Hier kann man seine Kindheitstraeume verwirklichen: durch die hohen Baumwipfel (bis zu 150m hoch) mit dem Canopy dahinduesen und in einem Baumhaus im Dschungel uebernachten. Anstatt Gibbonaeffchen sehen hatten wir Adventure pur und konnten abends bei Kerzenschein den Tiergeraeuschen lauschen.




...mit Vollgas ab nach Thailand!