THE WORLD IS A BOOK AND THOSE WHO DO NOT TRAVEL READ ONLY A PAGE.

Rund 3.5 Jahre waren wir unterwegs. Unser Abenteuer begann am 05.06.07 und brachte uns die folgenden 8 Monate quer durch Asien - von Japan bis nach Thailand. Danach blieben wir in Vietnam stecken und haben in Saigon für schweizer Unternehmen gearbeitet. Es war eine ganz spezielle und spannende Erfahrung mit positiven, auch negativen und ganz vielen lustigen Erlebnissen! Nach 2 Jahren in Vietnam beschlossen wir jedoch wieder in unsere schöne Heimat zurückzukehren: eine Heimreise mit ganz vielen Umwegen führte uns nach 11 Monaten zurück in die Schweiz!

"A journey of a thousand miles must begin with a single step." (Lao Tzu)

September 27, 2010

Thermoskanne + Mate = 100% Uruguay

Mate-Tee gehört in Uruguay zur Standardausrüstung. Wo man hinschaut, sieht man Menschen mit der Thermokanne im Arm und der Mate-Tasse in der Hand. Überall wird der bittere, grünteeähnliche Mate mittels Alu-Strohhalm geschlürft: im überfüllten Bus, auf den Strassen, während dem Autofahren, Polizisten auf Streife - ja sogar der Moderator im Fernsehen trinkt Mate-Tee!
Der zweifache WM-Sieger Uruguay ist fussballverrückt. Hier wurde auch die erste Fussball-Weltmeisterschaft 1930 abgehalten. Viele europ
äische Länder konnten aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen oder schafften es wegen der langen Überseereise nicht rechtzeitig zum Anpfiff.

Tango Mia!

Mamma Mia - die Argentinier können Tango tanzen! Was früher eher altmodisch war, kehrte kürzlich zu einem modernen Trend zurück: jung & alt treffen sich heutzutage im Millonga (Tanzlokal) um sich dem feurigen Tanz hinzugeben.
Argentinien ohne Steak ist nicht komplett. Nach unserem Restaurantbesuch hatten wir jedoch praktisch eine Fleischvergiftung und die Riesenportion hat unseren Eisenbedarf für die nächsten paar Wochen abgedeckt.
Iguazú heisst in der Sprache der Guaraní "Grosses Wasser".
Im Teufelsrachen kamen die gigantischen Wassermassen zusammen und es war tatsächlich die Hölle los... Jetzt werden wir uns aber das Schauspiel auch von der brasilianischen Seite nicht entgehen lassen.


Patagonischer Walkampf

Samt kühler Briese folgten wir den Tierspuren in Nordpatagonien: Pingüine (so wie es im Spanischen geschrieben wird), Seeelefanten, Wale, Delfine, Gürteltier, Guanacos (argentinisches Lama), Cuis-Meerschweinchen,... Und das alles in wilder Natur! Das Highlight war jedoch unter Wasser: inkl. 6mm-Neopren, Handschuhe, Tauchkappe und 12kg Blei wagten wir uns in das kalte Wasser (12C). Plötzlich tauchte unmittelbar neben uns ein Babywal (ca. 12m) auf, welcher uns einfach nur anstarrte (und wir ihn). Auf einmal erschien die doppelt so grosse Walmutter unter uns und schob uns mit einem sanften Flossenstoss weg!

September 17, 2010

Completo chileno

Chile ist die erste Etappe unserer 4-monatigen Südamerika-Reise. Wir sind zu Beginn von dem schnellen Redetempo etwas beeinträchtigt und unsere Vermutungen bestätigen sich, dass nicht einmal die Angestellten im Tourismusbüro oder Museum englisch sprechen!
Action im Städtchen Valparaiso: während wir die Strasse überqueren wollten, kam vor unserem Hostel ein Polizeiauto mit quietschenden Reifen zu stehen - die Windschutzscheibe zeigte mehrere Einschusslöcher. Der Polizist sprang aus dem Auto und schoss dem flüchtenden PKW hinterher. Als wir uns umsahen, erkannten wir einen Kameramann und Regisseur und setzten unsere Stadtbesichtigung beruhigt fort! Das Städtchen ist auf mehreren Hügeln verteilt, welche durch steile Ascensores (Lifte) verbunden sind.

Completo - das inoffizielle Nationalgericht - war ganz klar unser Lieblingsessen in diesem Land. Dieser chilenische Hot Dog (Baguette mit Wienerli, Sauerkraut, Tomaten, Avocado und Mayonnaise) gibts in jeder Stadt, an jeder Ecke und zu jeder Zeit.

Weiter gehts quer über die Anden Richtung Steak und Tango...

September 10, 2010

Californication

Während knapp 2 Wochen entdeckten wir per Mietauto Kalifornien inklusive einem Abstecher nach Las Vegas und Grand Canyon. Wir waren überrascht von der vielfältigen Tierwelt: an der Küste entdeckten wir Seeelefanten, Robben, Delfine; in der Wüste flogen Geier über unseren Köpfen, in den Wäldern sichteten wir Hirsche und im Yosemite Nationalpark leben sogar Pumas, welche wir jedoch leider (oder glücklicherweise) nicht sahen.
Nichts ist unmöglich in Las Vegas: Kleinvenedig mit singenden Gondolieren, ägyptische Pyramide, Eiffelturm wie in Paris - sogar Elvis lebt noch und meist ältere Frauen an den Einarm-Banditen (Spielautomaten) welche ganz emotionslos Geld verzocken oder gewinnen. Unseren Geldeinsatz schlugen wir immerhin wett und konnten als Gewinner die verrückte Spielstadt in der Wüste verlassen (sogar am Flughafen an den Gates stehen Spielautomaten).