Uluru (oder auch Ayers Rock genannt) ist der grösste freistehende Monolith und knapp 350m hoch. Man geht jedoch davon aus, dass sich der Fels noch einige Kilometer im Boden befindet.Nebst diversen Wanderungen beim Uluru, Kings Canyon und den Olgas haben wir von unserem Guide ein paar interessante Hintergrundinformationen über die Aboriginals erfahren. Die traurige Geschichte wird anscheinend immer noch grösstenteils verdrängt und wird im Schulunterricht nur ganz kurz thematisiert: Im 19. Jahrhundert wurden die Aboriginals offiziell auf die Abschussliste gesetzt und grausame Massaker wurden vorgenommen. Zwischen 1870 und 1970 wollte man die sogenannte junge Generation zerstören und entwurzeln. Kinder durften von ihren Eltern entwendet werden und wurden in christliche Institute gesteckt. Die Aktionen hatten verheerende Folgen und stürzten die Urbevölkerung in die noch heute bestehenden Konflikte. Im Bundesstaat Victoria (Melbourne) zählte man 60'000-100'000 Aboriginals bevor die Europäer ankamen. Um 1840 sank die Population auf 15'000 und um 1860 überlebten nur knapp 2'000 Aboriginals!Uns wurde gesagt, dass momentan der kälteste Winter im Outback herrscht! Auch ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass es hier im australischen Winter (Jun-Aug) regnet. Ausgerechnet wir durften dieses seltene Ereignis jedoch erleben. Lustigerweise gingen wir davon aus, dass unsere Schlafsackhüllen wasserdicht sind. Als wir jedoch völlig durchnässt morgens um 4h autwachten, wurden wir eines besseren belehrt!
Unsere Buschpizza wurde sogar mit Känguruhschwanz belegt. Das Häuten war aber eine äusserst harte Knochenarbeit.