Indien, ein Land in dem...
...Kühe auf der Strasse liegen und den Verkehr blockieren, Affen die Dächer bevoelkern, Kamele Karren nachziehen, manchmal sogar Elefanten auf der Strasse gesichtet werden können.
...die Farben blühen: Frauen in farbenfrohen Saris gekleidet, Gewürze in allen Farben dargeboten und knallfarbige Färbemittel zu Türmen aufgebaut sind.
...haufenweise verschiedene ethnische Gruppen anzutreffen sind: Hindi Frauen mit dem meist roten Stirnschmuck, turbanbemannte Sikhs, eingehüllte Musliminnen oder Muslimen mit dem weissen, gehäkelten Käppli und weissen Pyjamas, halbnackte Gurus mit Rastahaaren und eingeriebener Totenasche und nepalesisch abstammende Gorkhas mit Islam-Käppchen.
...uns eine Bande von Streundehunde in Varanasi jagen.
...die Kinder Cricket anstelle von Fussball spielen.
...die Bevölkerung die Chinesen in der Spuckweltmeisterschaft knapp geschlagen haben.
...Kolkata's Krähen Andy's Kopf attackieren und ihr "Geschäft" auf Cecile hinterlassen.
...die Auto & Mofahupen einem das Trommelfell platzen lassen und lauter sind als irgendwo anders.
...die Kuh als heilig gilt! Selbst McDonald's haltet sich daran und bietet anstelle von Big Mac und Cheeseburger die indischen Varianten wie Kartoffel-, Veggie- und Chickenburger an.
Auch in Indien haben wir wieder ein köstliches Kulturmissverständnis erlebt. Die Inder wackeln ständig den Kopf. Ein "wiggle-waggle" bedeutet "OK/einverstanden". Glaubt uns, ein original indisches Kopf-Wackeln ist nicht ganz einfach nachzuahmen:
1. Schultern ganz ruhig halten, 2. das Gesicht komplett ausdruckslos lassen, 3. den Kopf von Seite-zu-Seite sanft neigen - im Metronom-Stil, rsp. als wäre man eine amerikanische Bobble-Head-Figur.
...so kann unser westliches, negativ gemeintes Kopfschütteln schnell mal als positiv verstanden werden!
