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Rund 3.5 Jahre waren wir unterwegs. Unser Abenteuer begann am 05.06.07 und brachte uns die folgenden 8 Monate quer durch Asien - von Japan bis nach Thailand. Danach blieben wir in Vietnam stecken und haben in Saigon für schweizer Unternehmen gearbeitet. Es war eine ganz spezielle und spannende Erfahrung mit positiven, auch negativen und ganz vielen lustigen Erlebnissen! Nach 2 Jahren in Vietnam beschlossen wir jedoch wieder in unsere schöne Heimat zurückzukehren: eine Heimreise mit ganz vielen Umwegen führte uns nach 11 Monaten zurück in die Schweiz!

"A journey of a thousand miles must begin with a single step." (Lao Tzu)

Februar 08, 2010

Wind of change - nach 2 Jahren in Vietnam

Nach zwei Jahren Saigon hat uns wieder das Reisefieber gepackt! Es war eine tolle Zeit, die wir nicht missen wollen. Wir haben vieles erlebt - positives sowie auch negatives und es gab immer wieder Situationen, die halt einfach anders sind als bei uns zu Hause!
...So zum Beispiel die Geschichte mit den Fabrikfenster: Vietnamesen wollten doch tatsächlich die Fenster in der Fabrik klauen! Sie wurden bereits aus den Rahmen gehoben, als man es gerade noch rechtzeitig bemerkte. Anschliessend hat Cecile's Chef zwei knud
delige, deutsche Schäferhunde angeschafft (die waren nach vietnamesischem Verhältnis natürlich ziemlich teuer!). Bevor die Hunde jedoch zu Wachhunden trainiert werden konnten, wurden diese bereits nach ca. 2 Monaten ebenfalls geklaut...Leider hat Cecile's Chef immer noch kein glückliches Hunde-Händchen in Vietnam: während ihm die ersten beiden Schäferhunde geklaut wurden, wurde der 3. Schäferhund im eigenen Garten vergiftet aufgefunden. Der 4. Schäferhund ist aufgrund eines Infekts immer noch nicht auf den Beinen. Und der 5. Hund, den Adi vom Hausbesitzer geschenkt erhalten hat (wegen den geklauten ersten beiden Hunden), flitzte eines Tages bei offenem Tor in die Freiheit und kam kurz darauf in voller Todesqual zurück und ist kurz darauf – wahrscheinlich ebenfalls aufgrund einer Vergiftung – gestorben. Die Putzfrau wollte den Hund gleich mitnehmen und zu Hundesuppe abfertigen. Aufgrund den inneren Blutungen konnte er dann doch nicht gegessen werden.
...eines morgens wurden wir in aller Herrgotts Frühe aus dem Bett geschreckt: ein extrem lautes, alarmähnliches Geräusch hat uns geweckt. Wir sind zum Eingang gerannt, von wo der Lärm herkam. Das Geräusch hat immer wieder aufgehört, wenn wir in die Nähe gingen (wie in "die versteckte Kamera" kamen wir uns vor - einfach verrückt!). Die Servicetruppe hat das Geräusch erstaunlicherweise irgendwie beheben können. Als wir abends heimkamen, haben wir das Geräusch wieder in voller Lautstärke von aussen gehört. Wir haben wiederum die Sericetruppe geholt. Die haben nur den Kopf geschüttelt und mit den Händen abgewunken. Sie wollten bereits gehen, bis sie auf unser Drängen doch blieben. Endlich wurde bemerkt, dass das Geräusch tatsächlich kein Alarm ist sondern der Übeltäter eine extrem grosse Grille war, welche uns mit ihrem Zirpen in Schrecken versetzte...
...Andy, welcher fuer ein CH-Logistikunternehmen arbeitete, besuchte einen Kunden und observierte eine Containerladung, als plötzlich etliche Buldozer auffuhren, die das ganze Quartier platt walzten. Leute schrien, Frauen, die sich weigerten wegzugehen, wurden aus den Hütten gezerrt, bis wirklich alles dem Erdboden gleichgemacht wurde. Nur noch Andy's Container stand - sogar die Firma existierte nicht mehr!
...das externe Laufwerk mit s
ämtlichen, gesicherten Firmendaten wurde eines Tages aus der Büroschublade geklaut. Kurz darauf erhielten wir einen Anruf des Ladens um die Ecke, welcher uns die Harddisk zurück verkaufen wollte! Trotz Einschaltung der Polizei konnte der Täter nicht ausfindig gemacht werden und es blieb uns nichts anderes übrig als die Harddisk zurück zu kaufen!

Es kommt einiges zusammen, das wir t
äglich in diesem fremden Land erleben durften!