THE WORLD IS A BOOK AND THOSE WHO DO NOT TRAVEL READ ONLY A PAGE.

Rund 3.5 Jahre waren wir unterwegs. Unser Abenteuer begann am 05.06.07 und brachte uns die folgenden 8 Monate quer durch Asien - von Japan bis nach Thailand. Danach blieben wir in Vietnam stecken und haben in Saigon für schweizer Unternehmen gearbeitet. Es war eine ganz spezielle und spannende Erfahrung mit positiven, auch negativen und ganz vielen lustigen Erlebnissen! Nach 2 Jahren in Vietnam beschlossen wir jedoch wieder in unsere schöne Heimat zurückzukehren: eine Heimreise mit ganz vielen Umwegen führte uns nach 11 Monaten zurück in die Schweiz!

"A journey of a thousand miles must begin with a single step." (Lao Tzu)

Dezember 31, 2007

Lasotische Elefantenfuerze stinken fuerchterlich

Das Paradies, der schoenste Ort der Welt, meine schoensten Ferien,... so was und aehnliches hoerten wir immer wieder ueber Laos. Und so haben auch wir das angebliche Paradies bereist: Die Einwohner sind sehr freundlich (man wird also nicht immer ueber's Ohr gehauen wie in Vietnam) und man kann viele abwechslungsreiche Sachen in Laos unternehmen. So beispielsweise traumhafte Wasserfaelle besichtigen, trekken und canopy im Dschungel, unzaehlige Tempel abklappern, Bergvoelklein besuchen, ausspannen, kayaking und tubing, Elefantenreiten, bedrohte Delfinart beobachten etc.
...und ploetzlich befanden wir uns in einem Minority Village (man konnte es auf jeden Fall meinen)! Vor unserer "Hotelanlage" (= einfache Bungalows) tumelten sich Huehner, Kuehe, Schweine, Hunde & Co. Abends mussten wir aufpassen, dass wir in der Dunkelheit nicht in die Kuhfladen treten und morgens wurden wir um 5 Uhr vom Hahn geweckt. Ja und sogar das Internet ist hier noch 6 Dollar die Stunde, da es halt nur einen einzigen Anbieter gibt.
Zudem haben wir einen Elefantenritt durch den Wald zu einem Wasserfall und einem (richtigen) Minority Village gemacht. Leider haben wir jedoch einen wahnsinns hungrigen Kerl erwischt, welcher andauernd saftigen Bambus schlemmern wollte. Die ganze Sache hat sich danach in fuerchterlich stinkenden, lauten und flatternden Fuerzen geaussert!
Die grossen Steinkruege sind uebrigens ein ziemliches Raetsel fuer die Archaeologen: man weiss nicht, von welcher Zeitperiode diese massiven Toepfe stammen und es gibt verschiedene Theorien und lokale Mythen, fuer was die Toepfe gut sind (ob als Grab, Urne oder einfach Behaelter). Hunderte von diesen Dingern sind in der Naehe von Phonsavan verstreut, teilweise wiegen die Toepfe bis zu einer Tonne. Auch der hiesige Markt in Phonsavan bereitete uns Alptraeume wegen den Horror-Film-verdaechtigen Fledermaeusen mit aufgeschlitzten Ruecken.
In der gemuetlichen Hauptstadt Vientiane mit nur 200'000 Einwohnern und keinen hektischen Strassen kann man regelrecht die Zeit vergessen.